Ein Konzertabend bei °CLAIR am 14.09.10
Linus Roth, Violine

Programm:
J. S. Bach                Sonate für Violine solo BWV 1001, g-moll
B. Bartok                 aus der Sonate für Violine solo (1944)
J. S. Bach                "Ciaccona"

 Pause

H. W. Ernst             "Last Rose of Summer"
E. Ysaye                  Sonate op. 27 Nr 3
N. Paganini              Caprice op. 1, Nr. 24


LINUS ROTH - Violine
"Very impressive - sehr beeindruckend" schrieb die international bedeutende Fachzeitschrift "The Strad Magazine" über Linus Roth , und der Kritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte fest, "die künstlerische Reife Roths ist angesichts des jungen Alters aussergewöhnlich, seine beiläufig kenntliche technische Sicherheit eigentlich Nebensache...." .

Linus Roth gehört zu den interessantesten Musikern der jüngeren Generation. Unlängst wurde er für seine EMI Debut CD mit dem Echo-Klassik-Preis der Deutschen Phonoakademie als „Bester Nachwuchskünstler 2006“ ausgezeichnet. In seinem Spiel verbinden sich eine außergewöhnliche Klangkultur mit technischer Brillianz und musikalische Einsicht mit Stilsicherheit. Qualitäten, die ihm Anne-Sophie Mutter, von deren Stiftung er gefördert wurde, bescheinigt.

Schon in jungen Jahren wurde Linus Roths Begabung erkannt, bereits mit zwölf Jahren wurde er in die Vorklasse von Prof. Nicolas Chumachenco an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau aufgenommen. 1992 gewann er den ersten Preis des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“, im darauffolgenden Jahr begann er sein Studium bei Prof. Zakhar Bron an der Musikhochschule in Lübeck, wo er 1998 sein künstlerisches Diplom ablegte. Daraufhin setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich und der Musikhochschule München bei Prof. Ana Chumachenco fort und beendete es mit dem Solistendiplom.

Als Konzertsolist macht sich Linus Roth mehr und mehr einen Namen bei nationalen wie internationalen Orchestern. Er trat u.a. auf mit dem Orchester der Staatsoper Stuttgart, Münchner Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Radiosinfonieorchestern des SWR (Kaiserslautern) und Berlin, dem Orquesta de Cordoba, dem Orchestra della Toscana Firenze, und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra (Debüt 2006 unter Herbert Blomstedt). Sein Debut in Wien gab er in 2006 im Wiener Konzerthaus mit der Wiener Kammerphilharmonie unter Claudius Traunfellner. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, gehören u.a. Herbert Blomstedt, Andrey Boreyko, Frank Beermann, Hartmut Haenchen, Manfred Honeck, James Gaffigan, Alun Francis, Anu Tali und Antoni Wit, .

Linus Roth wurde mehrfach ausgezeichnet, er erhielt u.a. 1995 den 1. Preis des Internationalen Violinwettbewerbes Novosibirsk, 1997 den 2. Preis des Internationalen Musik-wettbewerbs „Joseph Szigeti“, 2003 den 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und im gleichen Jahr den Sonderpreis des Schumannhauses Bonn für die beste Interpretation eines Werks von Schumann.

Junge Menschen für Musik zu begeistern verfolgt Linus Roth mit großer Leidenschaft durch seine regelmässige Teilnahme am Projekt "Rhapsody in School".

Seit 1997 spielt Linus Roth die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703, eine freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg, Deutschland.

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