Andrew Lichtenstein verbrachte die letzten 20 Jahre mit langfristig angelegten Fotodokumentationen, die sich mit verschiedenen sozialen Aspekten des Lebens in den Vereinigten Staaten auseinandersetzen.
Acht Jahre allein verwendete er so für eine Dokumentation über den Aufstieg des "Prison-Industrial-Complex" - eine sich perpetuierende Verzahnung von privaten Gefängnissen und etwaigen Zulieferindustrien von Lebensmitteln bis Elektronik. Für dieses Projekt wurde Lichtenstein seit 2000 von der OSI gefördert, einer privaten, sozialreform-orientierten Stiftung.
2007 brachte Lichtenstein "Never Coming Home" heraus. Das Buch thematisiert US-amerikanische Soldatenbegräbnisse in Folge des Irakkrieges.
Lichtensteins Bilder erschienen in zahlreichen Magazinen und Zeitungen wie Time, Newsweek, US News, World Report und The New York Times.
Andrew Lichtenstein ist gebürtiger New Yorker und verbrachte dort bis auf sieben Jahre sein bisheriges Leben.

Ausstellungen
2011 View York - Nine Perceptions, DAI Tübingen
View York - Nine Perceptions, Galerie °CLAIR, München
2012 View York - Nine Perceptions, KSH, Freiburg

Publikation
2011 View York - Nine Perceptions, Kerber Verlag, Bielefeld